Bereits zum dritten Mal hatte unser Landesverband die Möglichkeit, einen Stand unserer Partei auf dem Bayrischen Kirchentag aufzustellen. Bis zu 5 Mitglieder waren vor Ort und hatten viele Gespräche – zumeist in guter Atmosphäre.

Das Thema des Kirchentages aufgreifend („WENN HOFFNUNG SCHULE MACHT“) und aus aktuellem parteilichen Anlass führten wir eine kleine Umfrage durch, bei der die Besucher mit uns über das Thema Schulpflicht kontra Bildungspflicht reden konnten oder einfach anonym ihre Meinung in einem der drei von uns aufgestellten Gefäße kundtun durften. Uns war es wichtig, ein Gespür zu bekommen, wie die Besucher des Kirchentages „ticken“, um für unsere weitere Vorgehensweise ein kleines Geländer zu bekommen.

Das Ergebnis der Umfrage:

35 für Schulpflicht, 30 für Bildungspflicht, 4 Unentschiedene.

Mithilfe der Gespräche konnte man eine gewisse Tendenz herleiten. Jüngere Menschen (Kinder in Begleitung und Jugendliche Erwachsene) tendierten bei der Abstimmung eher zur Bildungspflicht, Ältere eher zur „gewohnten“ Schulpflicht. Uns wurde oft erklärt, dass es so, wie es jetzt ist, eigentlich gut ist und warum muss man in dieser Zeit alles ändern wollen, was sich bewährt hat?

Es scheint in Bayern noch ein gewisses Vertrauen in die Schulen zu geben, das Thema Mobbing tauchte relativ wenig auf. Und wenn, dann eher als Chance zur sozialen Bildung der Schüler.

Viele Standbesucher machten sich Gedanken darum, WIE das denn umgesetzt werden könnte, wenn man eine Bildungspflicht einführen möchte? Wie will die Politik solche heißen Eisen angehen? Das bedeutet folglich auch, dass die Standbesucher grundsätzlich offen sind dafür, dass in der Politik etwas passiert, aber das Zutrauen, dass es gut wird – zumindest kam es so gefühlt heraus – ist nicht sehr stark ausgeprägt.

In unseren Folgetreffen nach dem Kirchentag werden wir das Thema Schule weiter bearbeiten und die Meinungen der Besucher aufgreifen. Wir haben noch andere Ideen dazu und bleiben im Gespräch.

Ein weiteres großes Thema am Stand war: Kaum jemand kennt Bündnis C. Manche verorteten uns bei der CSU /CDU, wieder andere nicht als Partei.

Wir konnten vielen Besuchern erklären, wer wir sind und dass wir den Anspruch haben, gute Politik machen zu wollen. Da wir zahlenmäßig deutlich weniger sind, als andere Parteien liegt auch an unserer Wahrnehmbarkeit in der Öffentlichkeit.

Uns ist ebenfalls aufgefallen, dass selbst die „liberalen“ evangelischen Christen nach politischer Orientierung suchen und bei uns Antworten / Stellungnahme zu CSU, AFD etc. gesucht haben und gerade bei ehrlichen und offenen Austausch sehr dankbar waren. Hoffen und beten wir dafür, dass einige von den Samen auf fruchtbaren Boden fallen.

Wir werden den Fokus noch mehr auf Öffentlichkeitsarbeit legen – insbesondere in den sozialen Medien. Wenn Sie Beiträge von uns wahrnehmen, dürfen Sie das gern uns rückmelden, sei es durch einen Kommentar oder ein Like oder Teilen des Beitrages, der Ihnen gefällt … Und wenn Sie Ideen haben und / oder sich einbringen möchten bei uns: wir sind für jede Hilfe dankbar. Oder Sie fördern uns durch eine Mitgliedschaft in unserer Partei oder als Beter oder …

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